Jay-Jay Johanson

Geboren 1968 in Trollhättan, Schweden, machte sich Jay-Jay Johanson Mitte der 1990er Jahre einen Namen mit Songwriting, das von Trip-Hop, elektronischer Popmusik und Jazz-Einflüssen geprägt ist und von einer melancholischen Crooner-Stimme getragen wird. In Stockholm ansässig, wurde er mit dem Album „Whiskey“ (1996) bekannt, das langsame Rhythmen, elektronische Texturen und filmische Atmosphären vereint; es folgten „Tattoo“ (1998) und „Poison“ (2000), die sein Schaffen zwischen Downtempo, intimen Liedern und dezenten Orchestrierungen fest verankerten. In Alben wie „Antenna“ (2002), „Rush“ (2005) und „The Long Term Physical Effects Are Not Yet Known“ (2007) entwickelte er sein Songwriting hin zu einer stärker elektronischen Popästhetik, ohne die erzählerische Tiefe und die Vorliebe für sparsame Arrangements aufzugeben. Jay-Jay Johanson setzte seine Arbeit mit „Self-Portrait“ (2009), „Spellbound“ (2011), „Opium“ (2015), „Bury the Hatchet“ (2017) und „Kings Cross“ (2019) fort und ging vermehrt Kooperationen mit Musikern aus Jazz und elektronischer Musik ein. Parallel zu seinen Alben komponiert er auch für Film und Fernsehen und überträgt so das introspektive, leicht nächtliche Klima seiner Musik ins Bild.

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