Gabrielle Aplin
Geboren 1992 in Bath und aufgewachsen in Wiltshire, entwickelte Gabrielle Aplin früh ein Repertoire aus Covern und eigenen Kompositionen, die sie online veröffentlichte, bevor sie in der britischen Folk-Pop-Szene Aufmerksamkeit erregte. Zunächst selbstproduziert, brachte sie 2010 die "Acoustic EP" und 2011 die "Never Fade EP" auf ihrem eigenen Label Never Fade Records heraus und legte damit die Grundlage für ein akustisch geprägtes Songwriting, das Stimme, Gitarre und Klavier in den Mittelpunkt stellt. Nach einem Vertrag bei Parlophone erschien 2013 ihr Debütalbum "English Rain", in dem ihr musikalisches Spektrum zu melodischer Popmusik mit größeren Arrangements erweitert wurde, unter anderem getragen von einem medial beachteten Cover von "The Power of Love". Mit "Light Up the Dark" (2015) betonte sie stärker Pop- und Indie-Einflüsse und entfernte sich vom strikten Folk-Register, bevor sie mit "Dear Happy" (2020) zu einer introspektiveren und helleren Schreibweise zurückkehrte. In zunehmender Unabhängigkeit in der Karriereführung setzte die Künstlerin diesen Weg mit "Phosphorescent" (2023) fort und festigte einen Stil, der zwischen intimen Balladen, alternativer Popmusik und dezenten elektronischen Akzenten oszilliert — entstanden sowohl im Studio als auch auf zahlreichen Tourneen durch Großbritannien und Europa.
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