Frida Gold

Ausgebildet in der Bochum- und Hattingen-Region in Deutschland, entwickelte sich Frida Gold zunächst rund um Alina Süggeler, Andreas Weizel, Julian Cassel und Thomas Holtgreve, bevor sie sich ab Mitte der 2010er Jahre vorwiegend als Duo Süggeler und Weizel für öffentliche Auftritte präsentierte. Das Projekt entstand Ende der 2000er Jahre nach einem Wechsel von einer rockigen Ästhetik zu einer synthetischeren deutschen Popmusik, die prägnante Refrains, Elektro-Pop-Texturen und gelegentlich Disco- oder Indie-Pop-Akzente mischte. Frida Gold fiel 2010 mit dem Titel Zeig mir wie du tanzt auf, gefolgt von dem Album Juwel im Jahr 2011, getragen insbesondere von Wovon sollen wir träumen und Unsere Liebe ist aus Gold. Die Gruppe tourte daraufhin, spielte auf Festivals und war Vorgruppe, zunächst für Bosse, dann Kylie Minogue, in einem radiotauglichen Pop-Register, aber sorgfältig gearbeitet, zentriert um Alina Süggelers klare Stimme und einen Songwriting-Stil, der melodischen Schwung und introspektivere Töne abwechselt. Frida Gold veröffentlichte danach Liebe ist meine Religion im Jahr 2013, gefolgt von Alina im Jahr 2016, einer Phase, in der die Band auch stärker Englisch erkundet, bevor sie zum Deutschen zurückkehrt. Nach einer schöpferischen Pause begann Frida Gold ab 2019 erneut mit neuen Singles, darunter Wieder geht was zu Ende mit Samy Deluxe, was eine Entwicklung bestätigt, die Pop von der Bühne, akustische Formate und zeitgenössische Produktion miteinander verbindet.

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