Freak Power

Gegründet im Vereinigten Königreich zu Beginn der 1990er Jahre vereint Freak Power Norman Cook — noch vor dem Aufstieg seines Fatboy Slim-Projekts —, Ashley Slater als Sänger und Trombonist sowie Jesse Graham. Die Band entwickelt eine Mischung aus Acid Jazz, Funk, Soul und Trip Hop, mit Songs, die auf lockeren Grooves, gesprochenen oder gesungenen Vocals und einer Produktion basieren, die von der britischen Clubkultur der Zeit geprägt ist. Freak Power tauchte 1993 mit der Single „Turn On, Tune In, Cop Out“ auf und veröffentlichte 1994 das Album Drive-Thru Booty auf 4th & Broadway. Der Song erlebte 1995 neue Verbreitung bei seiner Wiederveröffentlichung, während „Rush“ und „Get in Touch“ die Anfangsphase des Projekts begleiteten. Freak Power setzte 1996 mit More of Everything for Everybody fort, wobei die Band diese Formel zwischen schräger Soul, funkigen Rhythmen und dezenter elektronischer Note verlängerte. Eine letzte Single, „No Way“, erschien 1998 außerhalb des Albums, bevor das Projekt am Ende des Jahrzehnts eingestellt wurde. Wieder auf der Bühne im Jahr 2024, findet Freak Power heute ein Repertoire, das direkt mit der britischen Szene der 1990er Jahre verbunden ist, an der Kreuzung von Dancefloor, Alternative Pop und Groove.

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