Inna
Seit Ende der 2000er Jahre auf der europäischen Dance-Szene aktiv, gehört Inna zur Welle der elektronischen Popmusik aus Rumänien, die House, Eurodance und lateinamerikanische Klänge verbindet. Geboren als Elena Alexandra Apostoleanu 1986 in Mangalia, trat Inna mit der Single „Hot“ hervor, die den Weg für ihr gleichnamiges Debütalbum 2009 ebnete, das stark auf Clubtauglichkeit ausgerichtet war. Die Zusammenarbeit mit dem Produzenten-Trio Play & Win prägte diese erste Phase und setzte sich auf „I Am the Club Rocker“ (2011) fort, wo die Sängerin ein direktes Dance-Pop-Repertoire mit englischsprachigen Refrains festigte. Mit „Party Never Ends“ (2013) und „Inna“ (2015) weitete sie ihr Spektrum schrittweise in Richtung Electropop und radiotaugliche Popmusik und integrierte vermehrt Features mit Künstlern aus der EDM- und Urban-Szene. „Nirvana“ (2017) und vor allem „Yo“ (2019), komplett auf Spanisch, bestätigten die Wendung zu reggaeton- und latino-inspirierten Texturen, während die Songstrukturen weiterhin auf kurze, sehr melodische Formate ausgerichtet blieben. Inna setzte diesen Kurs mit „Heartbreaker“ (2020), den beiden Teilen von „Champagne Problems“ (2022) und „Just Dance“ (2023) fort, die eher in Richtung Deep House und Electropop gehen und durch eine starke visuelle Präsenz in ihren Clips sowie regelmäßige Auftritte auf Festivals und in Clubs in Europa und Lateinamerika gestützt werden.