Indochine

Indochine ist eine französische Rockband mit New-Wave-Einflüssen, die 1981 in Paris von Nicola Sirkis und Dominique Nicolas gegründet wurde. Schnell stießen Dimitri Bodianski und Stéphane Sirkis zur Gruppe. Noch im selben Jahr gab Indochine seine ersten Konzerte im Pariser Club Le Rose Bonbon, wo die Band vom Publikum sehr geschätzt wurde. Kurz darauf unterschrieb die Band ihren ersten Vertrag und nahm 1981 „Dizzidence Politik“ auf. Ein Jahr später nahm das Quartett den späteren Hit „L’Aventurier“ auf, der ein großer Erfolg wurde und im Sommer 1983 in zahlreichen Radiosendern gespielt wurde. Indochine war damit gestartet und wurde sowohl vom Publikum als auch von der Presse gefeiert. Ihr erstes Album „L’Aventurier“ erschien 1983 und war sehr erfolgreich. Auf der Bühne begeisterte Indochine das Publikum so sehr, dass es immer wieder Zugaben forderte. Als musikalisches Phänomen der 80er Jahre entwickelte sich die Band weiter durch Konzerte und Alben, die sich tausendfach verkauften, etwa „Paradize“ (2002) und „Alice & June“ (2005). Die Besetzung von Indochine änderte sich im Laufe der Zeit: Bodianski verließ die Gruppe 1989, Nicolas vier Jahre später. Stéphane Sirkis starb tragisch im Jahr 1999. 2013, zur Veröffentlichung des Albums „Black City Parade“, bestand Indochine aus Boris Jardel, François Régis Matuszenski, François Soulier, Marc Eliard, Nicola Sirkis und Olivier Gérard. Dieselbe Besetzung ging 2013 auf Tour und spielte zahlreiche Konzerte in Sälen und auf Festivals.

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