Ice Cube

Aus der Hip-Hop-Szene von Los Angeles stammend, wurde Ice Cube, geboren als O'Shea Jackson 1969, Ende der 1980er Jahre in C.I.A. und vor allem in der Gruppe N.W.A. bekannt, wobei seine Texte zur Prägung des Gangsta-Rap der Westküste beitrugen. Nach seinem Ausstieg aus N.W.A. 1989 begann Ice Cube eine Solokarriere, die von einer Reihe sozial- und politikthematischer Alben geprägt ist, beginnend mit "AmeriKKKa's Most Wanted" (1990), gefolgt von "Death Certificate" (1991) und "The Predator" (1992). Diese Alben etablierten einen Stil, der städtische Erzählung, direkte Sozialkritik und schwarzen Humor auf Produktionen vereinte, die stark vom Funk und Soul beeinflusst waren. Mit "Lethal Injection" (1993) und dem zweiteiligen Werk "War & Peace Vol. 1 (The War Disc)" (1998) und "War & Peace Vol. 2 (The Peace Disc)" (2000) entwickelte sich sein Rap zu synthetischeren Klangbildern und mitunter zu einem introspektiveren Ton. Parallel dazu schloss er sich in den 1990er Jahren dem Trio Westside Connection an und arbeitete vielfach innerhalb der amerikanischen Rap-Szene zusammen. Mit Veröffentlichungen wie "Laugh Now, Cry Later" (2006), "Raw Footage" (2008), "I Am the West" (2010) und "Everythang's Corrupt" (2018) setzte Ice Cube seinen Weg fort, der zwischen Musik und Film geteilt ist, und blieb eng mit der Hip-Hop-Szene in Los Angeles sowie internationalen Tourneen verbunden.

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