Finger Eleven
Aus der Rockszene von Burlington, Ontario, hervorgegangen, formierte sich Finger Eleven Anfang der 1990er Jahre um Scott Anderson, James Black, Rick Jackett und Sean Anderson, zunächst unter dem Namen Rainbow Butt Monkeys. Diese erste Phase brachte 1995 das Album Letters from Chutney hervor, geprägt von einem alternativen Sound mit Funk- und Metal-Anklängen. Mit der Umbenennung in Finger Eleven vollzog die Band einen Schritt hin zu einem dunkleren, stärker strukturierten Rock an der Schnittstelle von Alternative Rock, Post-Grunge und Hard Rock. 1997 veröffentlichte die Gruppe Tip, gefolgt von The Greyest of Blue Skies im Jahr 2000, womit sich Finger Eleven auf nordamerikanischen Bühnen etablierte. Das selbstbetitelte Finger Eleven von 2003 legte mehr Gewicht auf Melodien und auf Kontraste zwischen wuchtigen Gitarren, treibenden Rhythmen und atmosphärischeren Passagen – ein Ansatz, der mit Them vs. You vs. Me (2007) und Life Turns Electric (2010) fortgeführt wurde. Mit Five Crooked Lines (2015) verfeinerte Finger Eleven weiter das Gleichgewicht zwischen heavy Energie, eingängigen Refrains und moderneren Nuancen, während die Band fest im kanadischen Alternative Rock verwurzelt blieb.
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