IAMX
2002 in London gestartet, nach der Pause von Sneaker Pimps, setzt IAMX Chris Corners Weg als Soloprojekt fort. Zunächst bewegte sich das Projekt zwischen England und Berlin, später von Südkalifornien aus. IAMX entfaltet eine düstere elektronische Klangwelt, in der Synthpop, elektronischer Rock, schwarzer Kabarettstil, industrielle Akzente und abstraktere Experimente aufeinandertreffen; die Stücke wechseln zwischen rhythmischer Spannung, melancholischen Balladen und nächtlichen Atmosphären. Die erste Diskografie-Etappe entstand mit Kiss + Swallow (2004), gefolgt von The Alternative (2006), Kingdom of Welcome Addiction (2009), Volatile Times (2011), The Unified Field (2013) und Metanoia (2015). Das Format wurde später geöffnet mit Unfall (2017), einem instrumentalen und experimentellen Album, und weitergeführt mit Alive in New Light (2018), Echo Echo (2020), Machinate (2021), Fault Lines¹ (2023) und Fault Lines² (2024). Songwriting, Produktion und visuelle Identität liegen weitgehend bei Chris Corner, mit prägnanten Kollaborationen wie Imogen Heap auf "My Secret Friend" und Jim Abbiss bei The Unified Field und Unfall. Live tritt IAMX als Soloprojekt mit unterstützender Live-Band auf; in den Konzerten verlängern Bildwelten, Lichtregie und Rauminszenierung unmittelbar die musikalische Ästhetik.
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