Hubert-Félix Thiéfaine

Geboren 1948 in Dole im Jura, begann Hubert‑Félix Thiéfaine Anfang der 1970er Jahre in den Kabaretts des linken Seine‑Ufers in Paris aufzutreten, bevor er 1978 Tout corps vivant branché sur le secteur étant appelé à s’émouvoir veröffentlichte. Seine Laufbahn bewegt sich zwischen Chanson française, Folk‑Rock, Blues und elektrischem Rock; die Texte, die er selbst schreibt, zeichnen sich durch schräg‑bildhafte Bilder, Ironie und literarische Anspielungen aus. Nach ersten, noch folknahen Platten vollzog sich die Hinwendung zum Rock mit Dernières balises (avant mutation) (1981), dann Soleil cherche futur (1982), Alambic / Sortie Sud (1984) und Météo für nada (1986). In den 1990er Jahren nahm er Chroniques bluesymentales (1990) in New York mit Barry Reynolds und Fragments d’hébétude (1993) in Los Angeles mit Chris Spedding auf, gefolgt von La Tentation du bonheur (1996) und Le Bonheur de la tentation (1998). Weitere Veröffentlichungen umfassen Défloration 13 (2001), Scandale mélancolique (2005), Amicalement blues (2007) mit Paul Personne, dann Suppléments de mensonge (2011), Stratégie de l’inespoir (2014), gemeinsam mit Lucas Thiéfaine, und Géographie du vide (2021). Auf der Bühne wechselt Hubert‑Félix Thiéfaine seit langem zwischen großen Hallen wie dem Olympia, dem Zénith oder Bercy und akustischeren Formaten, wie die Unplugged‑ und Replugged‑Touren zeigen.

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