Anamanaguchi
Gegründet zwischen Chappaqua und New York Mitte der 2000er Jahre vereint Anamanaguchi Peter Berkman, Ary Warnaar, James DeVito und Luke Silas in einer Bandbesetzung, die Gitarren, Bass und Schlagzeug mit elektronischen Kompositionen verbindet, die von Chiptune, Bitpop, Indie-Rock und sehr synthetischer Popmusik inspiriert sind. Anamanaguchi trat zuerst in der New Yorker 8-Bit-Szene mit der EP Power Supply (2006) hervor und verfeinerte die Verbindung aus Rockenergie, Videospielmelodien und digitalen Texturen auf Dawn Metropolis (2009). Das Quartett erlangte anschließend größere Bekanntheit mit dem Soundtrack zu Scott Pilgrim vs. the World: The Game (2010), bevor es auf dem Album Endless Fantasy (2013) ein stärker poporientiertes Format entwickelte. Im Laufe der Jahre hat Anamanaguchi seinen Sound in Richtung einer vokaleren und direkteren Electropop-Ästhetik weiterentwickelt, wie auf [USA] (2019), und dabei die enge Verbindung zur Videospielkultur, zu Indie-Szenen und Online-Formaten bewahrt. Zu ihrem Werdegang gehören außerdem Kollaborationen mit Hatsune Miku, Meesh, Hana, 8485 und Joseph Trapanese sowie Nebenprojekte wie die Musik für das Spiel Capsule Silence XXIV und der Soundtrack zu Scott Pilgrim Takes Off (2023).
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