Hélène Ségara
Geboren 1971 in Six-Fours-les-Plages im Département Var in eine Familie mit italienischen und armenischen Wurzeln, bildete sich Hélène Ségara schon früh beim Singen in den Piano-Bars Südfrankreichs aus, bevor sie Anfang der 1990er Jahre nach Paris zog. Ein Produzent entdeckte sie, und 1996 nahm sie die Single „Je vous aime adieu“ auf, die im selben Jahr dem Album „Cœur de verre“ vorausging — geprägt von französischem Pop, der Stimme und Balladen in den Mittelpunkt stellt. Ihrer Karriere verschafften das Duett „Vivo per lei“ mit Andrea Bocelli und anschließend die Rolle der Esmeralda in dem Musical „Notre-Dame de Paris“ ab 1998 neue Dimensionen und etablierten sie dauerhaft auf frankophonen Bühnen. Die Alben „Au nom d’une femme“ (2000), „Humaine“ (2003), „Quand l’éternité…“ (2006), „Mon pays c’est la terre“ (2008) und „Parmi la foule“ (2011) setzten ihren Weg zwischen Chanson, Adult Pop und rhythmusbetonten Stücken fort, häufig getragen von orchestralen Arrangements. Anschließend widmete sich Hélène Ségara dem Repertoire von Joe Dassin mit „Et si tu n’existais pas“ (2013), kehrte 2016 mit eigenen Kompositionen auf „Tout commence aujourd’hui“ zurück und veröffentlichte 2021 „Karma“. Parallel zu Studio- und Tourneeaktivitäten nahm sie an verschiedenen Fernsehprojekten in Frankreich teil, unter anderem als Jurorin bei Talentsendungen, und festigte damit ihre regelmäßige Präsenz in der frankophonen Musikwelt.
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