Emmylou Harris
Geboren 1947 in Birmingham, Alabama, in einer Militärfamilie, wuchs Emmylou Harris zwischen North Carolina und Virginia auf, bevor sie sich in Washingtons Coffeehouses der Folk-Szene zuwandte und Ende der 1960er Jahre auf die Bühne des Greenwich Village trat. Die Begegnung mit Gram Parsons war ein entscheidender Wendepunkt: Anfang der 1970er Jahre begleitete Harris ihn im Studio und auf der Bühne, was sie nachhaltig in einem Stil verankerte, der Country, Folk und Rockeinflüsse verbindet. Anschließend ließ sie sich in Nashville nieder und baute eine beständige Solokarriere mit Alben wie „Pieces of the Sky“ (1975), „Elite Hotel“ (1975) und „Luxury Liner“ (1977) auf, in denen Coverversionen von Country-Standards neben persönlicheren Eigenkompositionen stehen, unterstützt von ihrer Band The Hot Band. In den 1980er- und 1990er-Jahren erkundete Harris zudem Bluegrass und akustische Formate, bevor sie mit „Wrecking Ball“ (1995), produziert von Daniel Lanois, eine atmosphärischere, alternative Wendung einschlug. Die folgenden Alben, darunter „Red Dirt Girl“ (2000) und „Stumble into Grace“ (2003), vertieften diese Mischung aus Americana, intimem Folk und zeitgenössischem Country, während zahlreiche Duette und gemeinsame Projekte ihre Präsenz auf amerikanischen und internationalen Bühnen verlängerten.
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