Emis Killa

Geboren 1989 in Vimercate bei Mailand, setzt sich Emis Killa, mit bürgerlichem Namen Emiliano Giambelli, Ende der 2000er Jahre in der italienischen Rap-Szene durch, indem er Freestyle-Battles wie Tecniche Perfette gewinnt. Aus der lombardischen Underground-Hip-Hop-Szene stammend, verbreitete Emis Killa zunächst seine Texte über Mixtapes und strukturierte dann seine Karriere um einen auf Italienisch gerappten Stil, der direkte Erzählung, Bilder des Provinzlebens und Anspielungen auf Popkultur verbindet. Sein erstes Studioalbum "L’erba cattiva" (2012) brachte ihn von einem Nischenpublikum zu einem breiteren Publikum, gefolgt von "Mercurio" (2013), das ein Gleichgewicht zwischen klassischen Rap-Sounds und melodischeren Refrains festigte. Mit "Terza stagione" (2016) und "Supereroe" (2018) verstärkte Emis Killa den Einfluss von Trap und zeitgenössischeren Ästhetiken, indem er introspektive Stücke und kraftvollere, energiereichere Titel abwechselte. Das gemeinsame Projekt "17" mit Jake La Furia im Jahr 2020 bekräftigte seine Verankerung im Mailänder Straßentrap, während "Effetto notte" (2023) stärker auf eine filmische Stimmung setzt. Parallel zu seiner Diskografie wirkte Emis Killa in verschiedenen TV-Formaten rund um Rap in Italien mit und veröffentlichte ein autobiografisches Buch, womit er die in seinen Texten bereits vorhandenen Themen in Verlagswesen und Medien fortführt.

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