Eliades Ochoa

Eliades Ochoa, 1946 in der Nähe von Santiago de Cuba geboren, gehört zur Linie der Sänger-Gitarristen, die die ländliche Tradition der Insel mit der städtischen Szene in Santiago verbinden. Schon früh wandte sich Ochoa dem Son Cubano, der Guajira, dem Bolero und der Guaracha zu, die er mit einer tiefen Stimme und einem Gitarrenspiel vorträgt, das durch Muster nahe am Tres geprägt ist. Ende der 1970er Jahre trat er dem Cuarteto Patria bei und übernahm später dessen Leitung; mit diesem Ensemble festigte er ein Repertoire, das sich auf traditionelle kubanische Musik konzentriert, und begann, international aufzutreten. Seine Teilnahme am Projekt Buena Vista Social Club und an dem gleichnamigen Album von 1997, auf dem er unter anderem „Chan Chan“ interpretiert, markierte einen wichtigen Schritt für die weltweite Verbreitung seiner Arbeit. Neben seinen Tourneen suchte Eliades Ochoa zahlreiche musikalische Begegnungen und öffnete sein Repertoire für den Austausch mit Manu Dibango, Ry Cooder, Charlie Musselwhite und Toumani Diabaté sowie später mit Künstlern der zeitgenössischen spanischen Szene wie Bunbury oder C. Tangana. Im Verlauf dieser Kooperationen und Aufnahmen, die sich auf Son und Trova konzentrieren, bleibt Ochoa tief in der Tradition verwurzelt und bewegt sich zugleich zwischen World-Music-Bühnen, Jazzfestivals und Programmen für lateinamerikanische Musik.

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Konzert

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