GRiZ
Geboren in Southfield, Michigan, entwickelt Grant Kwiecinski unter dem Künstlernamen GRiZ eine Form elektronischer Musik, die Funk, Soul, Hip-Hop und Bass-Musik verbindet und von einem zentralen Saxophonsound geprägt ist. Anfang der 2010er-Jahre in der US-Szene verankert, stellte GRiZ seine Produktionen zunächst kostenlos online zur Verfügung und spielte dann verstärkt auf Club- und Festivalbühnen, insbesondere im EDM- und amerikanischen Jam-Umfeld. Sein Debütalbum Mad Liberation (2012) legte den Grundstein für eine Mischung aus Electro-Soul, Glitch-Hop und melodischem Dubstep, gefolgt von Rebel Era (2013) und Say It Loud (2015), auf denen Bläser, Chöre und funkige Einflüsse stärker in den Vordergrund traten. Mit Good Will Prevail (2016) und Ride Waves (2019) öffnete GRiZ sein Songwriting für pop- und hiphopnahe Formen und arbeitete vermehrt mit verschiedenen Sänger*innen zusammen, während Rainbow Brain (2021) zu einer psychedelischeren, stärker auf Live-Sets ausgerichteten Ästhetik zurückkehrte. Auf der Bühne kombiniert GRiZ DJ-Sets, Saxofonimprovisationen und bandähnliche Auftritte, gelegentlich in Zusammenarbeit mit Acts wie Big Gigantic oder dem Projekt GRiZMATIK mit Gramatik. Fest etabliert in der nordamerikanischen Elektroniklandschaft, pflegt GRiZ eine Diskographie, in der Studioalben, die Mixtape-Reihe Chasing The Golden Hour und punktuelle Kooperationen mit Künstlern aus Dubstep und modernem Funk koexistieren.
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