Electric Universe
1991 in Hamburg von Boris Blenn und Michael Dressler ins Leben gerufen, gehört Electric Universe seit Beginn zur deutschen Psytrance-Szene. Das Projekt verbindet das Erbe des Goa-Trance mit einer direkteren psychedelischen Trance, die auf kosmischen Melodien, schnellen Sequenzen und einer konstanten rhythmischen Spannung basiert. Die erste EP, Solar Energy, erschien Anfang der 1990er auf Spirit Zone und ebnete den Weg für One Love (1995). Nach Michael Dresslers Ausstieg 1997 führte Boris Blenn Electric Universe allein weiter und entwickelte einen markanteren Sound, dokumentiert auf Stardiver (1997) und Blue Planet (1999), auf dem die Zusammenarbeit mit Roland Wedig auffällt — dieser war zudem bei einigen Live-Formaten auf der Bühne präsent. Electric Universe war anschließend regelmäßig auf Trance-Partys in Deutschland und später in der internationalen Psytrance-Szene vertreten. Die Diskographie wurde um Divine Design (2000), Unify (2002), Cosmic Experience (2004), Silence in Action (2006), Burning und Sonic Ecstasy (2008), Higher Modes (2011), Journeys Into Outer Space (2014), Nebula (2015) und Sacred Geometry (2022) erweitert. Über diese Veröffentlichungen hinweg bewahrt Electric Universe eine Ästhetik melodischer, energiegeladener und räumlicher Psytrance, gelegentlich durchsetzt von Breakbeat-Elementen und Gitarrenlinien.
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