Gregory Porter

Geboren 1971 in Sacramento und aufgewachsen in Bakersfield, Kalifornien, fügt sich Gregory Porter in die Tradition des amerikanischen Vokaljazz ein und verwebt dabei Soul, Gospel und R&B‑Einflüsse. Nach einer Jugend, geprägt vom Kirchenchor und einem Abstecher ins Musical — insbesondere in der Produktion „It Ain’t Nothin’ But the Blues“ — ließ sich Porter in Brooklyn nieder und fiel auf New Yorker Bühnen auf, vor allem in den Clubs von Harlem. Sein Debütalbum „Water“ erschien 2010, gefolgt von „Be Good“ 2012, das Porters Stil mit tiefer Stimme, einem dem Spoken Word nahen Phrasing und komponierten Stücken über persönliche Geschichten und gesellschaftliche Fragen etablierte. Der Vertrag bei Blue Note Records markierte eine neue Phase mit „Liquid Spirit“ (2013), „Take Me to the Alley“ (2016) und dem orchestralen Projekt „Nat King Cole & Me“ (2017), einer Hommage an einen seiner wichtigsten Bezugspunkte. Porter arbeitete vielfach mit Jazzformationen, Orchestern und elektronischen Produzenten zusammen, unter anderem mit house‑orientierten Titeln aus seinem Repertoire. Sowohl auf Jazzfestivals als auch auf allgemeineren Bühnen präsent, setzte Gregory Porter seinen Werdegang mit „All Rise“ (2020) und diversen Compilations fort, in denen originäre Kompositionen neben überarbeiteten Standards und Balladen im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und Soul stehen.

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