Greenleaf
Ende 1999 in Borlänge, Schweden, entstand Greenleaf um den Gitarristen Tommi Holappa gemeinsam mit Daniel Lidén und Bengt Bäcke — zunächst als Nebenprojekt im Umfeld der lokalen Stoner-Szene, in der auch Mitglieder von Dozer, Demon Cleaner, Lowrider und später Truckfighters aktiv waren. Greenleaf entwickelte einen schweren, psychedelischen Hardrock mit Wurzeln im Stoner Rock, geprägt von dichten Riffs, gedehnten Tempi und einer deutlichen Vorliebe für 70er-Texturen, ohne in bloße Rekonstruktion zu verfallen. Nach der EP Greenleaf (2000) erschienen Revolution Rock (2001) und Secret Alphabets (2003), bevor mit Agents of Ahriman (2007) und Nest of Vipers (2012) eine deutlichere Aktivitätsphase folgte. Lange als wechselnde Formation gedacht, stabilisierte sich Greenleaf ab Trails & Passes (2014) stärker durch den Einstieg des Sängers Arvid Hällagård und des Schlagzeugers Sebastian Olsson, später ergänzt durch den Bassisten Hans Fröhlich auf Hear the Rivers (2018). Diese Periode etablierte ein beständigeres Quartettformat, das sich auch auf Rise Above the Meadow (2016), Echoes from a Mass (2021) und The Head & The Habit (2024) zeigt. 2018 beteiligte sich Greenleaf außerdem am Kollektivprojekt The Wall [Redux] mit einer Coverversion von Another Brick in the Wall, Pt. 3 / Goodbye Cruel World.
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