Eek-A-Mouse
Geboren 1957 in Kingston, Jamaika, nahm Ripton Joseph Hylton Ende der 1970er Jahre den Namen Eek-A-Mouse an, als er in der Sound‑System‑Szene und in den Netzwerken des jamaikanischen Reggae aktiv wurde. Eek-A-Mouse gehört zur Tradition des Singjay‑Deejays, an der Schnittstelle von Toasting, Gesang und vokaler Improvisation, mit einer nasalen Phrasierung, melodischen Betonungen und einem ausgeprägten Einsatz von Lautmalereien, die seine Stücke durchziehen. Sein Repertoire bewegt sich zwischen Roots-Reggae, Dub und den frühen Entwicklungen des Dancehall. Nach anfänglichen Verbindungen zu Joe Gibbs arbeitete Eek-A-Mouse auch mit Linval Thompson und Henry “Junjo” Lawes in einer Phase, in der die jamaikanische Produktion trockener und stärker auf Rhythmus ausgerichtet wurde. In dieser Zeit entstanden Titel wie “Wa-Do-Dem” und “Ganja Smuggling” sowie die Alben Wa-Do-Dem (1981) und Skidip! (1982). Sein weiterer Werdegang setzte diese Ästhetik mit Platten wie Mouseketeer (1984), Assassinator (1985), Eek-A-Nomics (1988) und Black Cowboy (1996) fort. Im Laufe der Jahrzehnte tourte Eek-A-Mouse weiterhin zwischen Jamaika, Nordamerika und Europa und blieb mit einer Gesangsform des Reggae verbunden, deren Fluss sofort erkennbar ist.
kommende Veranstaltungen 2
vergangene Veranstaltungen 2
| Okt. 16, 2024 |
|
| März 22, 2024 |
|