Glen Hansard
Glen Hansard, irischer Musiker und Komponist aus Dublin, gilt als eine der intensivsten und vielseitigsten Stimmen seiner Generation. 1990 gründete er die Rockband The Frames, die mit Alben wie Fitzcarraldo (1996) und Burn the Maps (2004) nationale Anerkennung erlangte. Mit der Band eröffnete er 2007 für Bob Dylan und spielte auf bedeutenden Bühnen und Festivals wie dem Hollywood Bowl und Lollapalooza 2004. Seine Karriere erhielt weltweite Aufmerksamkeit durch den Independent-Film Once (2006), in dem er an der Seite von Markéta Irglová auftrat. Der Soundtrack, getragen von dem Lied „Falling Slowly“, gewann 2008 den Oscar für den besten Originalsong. Der Film wurde später als Musical adaptiert: Once startete 2011 Off-Broadway und erreichte anschließend Broadway, wo es acht Tony Awards gewann. 2012 begann Glen Hansard seine Solokarriere mit dem Album Rhythm and Repose und ging auf internationale Tour. 2015 ehrte er Jason Molina mit der EP It Was Triumph We Once Proposed und veröffentlichte später Didn’t He Ramble, das für einen Grammy nominiert wurde. Sein viertes Album, This Wild Willing (2019), wurde von der Kritik gelobt. Im Laufe der Jahre spielte er in legendären Konzerthäusern wie der Carnegie Hall, der Royal Albert Hall und dem Sydney Opera House, arbeitete an wichtigen Projekten wie Robbie Robertsons Sinematic, kollaborierte mit Eddie Vedder und trat bei Tributkonzerten für Van Morrison und Patti Smith auf – eine Karriere geprägt von Leidenschaft, Authentizität und seltener Bühnenpräsenz.
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