Duncan Dhu

Gegründet in San Sebastián, im spanischen Baskenland, bringt Duncan Dhu zunächst Mikel Erentxun, Diego Vasallo und Juan Ramón Viles um ein Repertoire zusammen, das sich durch seinen akustischen Ansatz von Teilen der lokalen Szene der Mitte der 1980er Jahre abhebt und zwischen Pop-Rock, Rockabilly, Folk-Rock, Soft-Rock und Country-Einflüssen pendelt. Nach Por tierras escocesas im Jahr 1985 und Canciones im Jahr 1986 etabliert sich Duncan Dhu im hispanophonen Landschaft mit Titeln wie Cien gaviotas, Esos ojos negros oder En algún lugar, getragen von einer direkten melodischen Schreibweise und schlichten Arrangements. Aus der Dreierformation ab 1989 mit Erentxun und Vasallo wird Duncan Dhu dann größer, insbesondere auf Autobiografía (1989), wo die beiden Stimmen mehr Raum einnehmen, gefolgt von Supernova (1991), das einen breiteren und rhythmischeren Klang einführt. Die Gruppe setzt fort mit Piedras (1994), dem Live-Album Teatro Victoria Eugenia (1995) und Crepúsculo (2001), vor einer verlängerten Pause und anschließend einer punktuellen Rückkehr mit El Duelo (2013). Im Verlauf ihrer Karriere bewegte sich Duncan Dhu zwischen entschlankten Liedern, Gitarren-Pop und eher elektrischen Klanglandschaften und bewahrte eine ungewöhnliche Balance zwischen melodischem Sinn, intimer Tonalität und dem Erbe des spanischen Rocks.

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