Drugdealer

Das von dem US‑Musiker Michael Collins initiierte Projekt Drugdealer bewegt sich zwischen Los Angeles und der US‑Ostküste in einem Stil, der 1970er‑Softrock, psychedelische Popmusik und sehr melodisches Songwriting verbindet. Nachdem Collins zuvor unter anderen Pseudonymen Musik veröffentlicht hatte, gründete er Drugdealer Mitte der 2010er Jahre und formte eine wechselnde Bandbesetzung, die sowohl die Studioarbeit als auch die Auftritte prägt. Das Debütalbum „The End of Comedy“ (2016) setzte diese Ästhetik langsamer bis mittlerer Tempi, weiter Vokalharmonien und leichter Bläserarrangements fest, mit Gastbeiträgen von Weyes Blood und Ariel Pink. „Raw Honey“ (2019) schlägt eine noch stärker kalifornisch geprägte Rock‑ und anspruchsvollere Poprichtung an, während „Hiding in Plain Sight“ (2022) Soul‑ und Yacht‑Rock‑Einflüsse betont und kompaktere Songformate nutzt. Auf der Bühne präsentiert sich Drugdealer als kollektives Ensemble um Collins’ Stimme und Keyboards, mit organischer Gruppendynamik und einer stark songspezifischen Ausrichtung, wodurch das Projekt in einem Indie‑Umfeld steht, das klassische Popformen neu interpretiert und mit zeitgenössischen Sensibilitäten verbindet.

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März 14
Okt. 23, 2024