Gerald Clayton
Geboren 1984 in Utrecht und aufgewachsen im Süden Kaliforniens in einer Musikerfamilie, hat Gerald Clayton seinen Werdegang zwischen Los Angeles und New York aufgebaut, in der Tradition des zeitgenössischen amerikanischen Jazz. Als Pianist und Komponist und Sohn des Bassisten John Clayton entwickelt Gerald Clayton eine Sprache, die das Erbe von Swing und Bop, moderne Harmonien und eine ausgeprägte Vorliebe für kollektives Zusammenspiel verbindet. Er studierte unter anderem an der University of Southern California und der Manhattan School of Music und fiel Mitte der 2000er-Jahre auf, bevor er mit Künstlern wie Roy Hargrove, Diana Krall, Terence Blanchard, Dianne Reeves, John Scofield und dem Clayton Brothers Quintet zusammenarbeitete und seit 2013 eine beständige Partnerschaft mit Charles Lloyd pflegt. Seine Alben als Bandleader, darunter Two-Shade (2009), Bond: The Paris Sessions (2011) und Life Forum (2013), zeigen eine fließende Schreibweise, verankert im Post-Bop und offen für zeitgenössische Formen, in denen Komposition und Improvisation ohne feste Hierarchie nebeneinanderstehen. Im Trio wie in größeren Besetzungen bevorzugt Gerald Clayton ein klares, bewegliches Klavierspiel, das auf die Dynamik des Ensembles achtet.
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