Georgio
Geboren 1993 im 18. Arrondissement von Paris, fand Georgio Anfang der 2010er Jahre Zugang zur französischen Rap-Szene, indem er Freestyles und erste Stücke online veröffentlichte und sich dem Kollektiv 75e Session annäherte. Nach mehreren unabhängigen Projekten und regelmäßigen Auftritten auf Pariser Bühnen brachte Georgio 2015 sein erstes Studioalbum Bleu noir heraus, geprägt von introspektiver Schrift und einem ausgeprägten Interesse an Alltagsgeschichten. Es folgten Héra (2016) und XX5 (2018), auf denen der Rapper einen Stil verfeinerte, der Boom-Bap-Einflüsse, melodische Akzente und gesungene Refrains vereint, mit Texten, die sich um Familie, Stadt, Freundschaften und persönliche Verwundbarkeiten drehen. Mit Sacré (2021) und Années sauvages (2022) setzte Georgio diese Linie fort und erweiterte die Arrangements hin zu einer pop- und atmosphärischeren Ästhetik, ohne die narrative Rap-Basis aufzugeben. Auf der Bühne entwickelte er ein bandähnliches Format mit Musikern und Backgroundsängern, das ihn sowohl in mittlere Konzerthallen als auch auf allgemeine Festivals führt. Gelegentliche Kollaborationen mit anderen französischen Rap- und Popkünstlern spiegeln seinen Wunsch wider, lyrische Welten und stimmliche Register zu verknüpfen, und machen Georgio zu einer Figur des persönlichen, direkten Rap, verwurzelt in Nordparis und offen für Klangfarben, die über den Hip-Hop hinausgehen.
kommende Veranstaltungen 1
Martigues Summer Festiv'halle 2026
- vom Fr., Juli 24 bis So., Juli 26
- La Halle De Martigues
- Helena, Rilès, Georgio, Jean-Louis Aubert, Julien Lieb, Styleto
vergangene Veranstaltungen 58
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