George Thorogood
In Wilmington, Delaware geboren, entwickelte George Thorogood Mitte der 1970er Jahre einen Sound, der im Bluesrock, Boogie und amerikanischen Rock’n’Roll verwurzelt ist – zunächst solo, später als Frontmann der Destroyers. Thorogood etablierte sich auf dem Club- und Konzertcircuit in den USA mit einer direkten Spielweise, die auf einer elektrisch verstärkten Gitarre, oft im Slide-Spiel, einer rauen Stimme und einem Repertoire aus Eigenkompositionen und Coverversionen von Standards im Umfeld von Elmore James, John Lee Hooker, Bo Diddley und Hank Williams basiert. Die Alben George Thorogood and the Destroyers (1977), Move It On Over (1978), More George Thorogood and the Destroyers (1980) und Bad to the Bone (1982) begründeten nachhaltig diese Ästhetik zwischen verstärktem Blues, Rhythm and Blues und mitreißender Live-Band-Energie. Thorogood setzte in gleicher Manier mit Maverick (1985) und Born to Be Bad (1988) fort und blieb live sehr aktiv, unter anderem mit einem Auftritt bei Live Aid 1985. Seine Laufbahn ist somit eng verbunden mit einer elektrischen, kompakten Lesart des Blues, die gleichermaßen für die Bühne wie für die Platte gedacht ist.
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