Donny Osmond
Donny Osmond, geboren in Ogden, Utah, setzte sich schon früh in der amerikanischen Poplandschaft durch als Mitglied der Familiengruppe The Osmonds, die in den 1960er Jahren durch Auftritte in der Fernsehsendung The Andy Williams Show bekannt wurde. Parallel zur Gruppe startete Donny Osmond zu Beginn der 1970er eine Solokarriere mit melodischer Popmusik, geprägt von Bubblegum-Pop, Varieté und der damals dominierenden Teenpop-Ästhetik, dokumentiert auf Alben wie The Donny Osmond Album (1971), Too Young (1972) und A Time for Us (1973). Nach einer ruhigeren Phase wandte er sich einem erwachsenenorientierten Pop zu, der synthetischer und poprockiger klang, etwa auf Donny Osmond (1989) und Eyes Don’t Lie (1990), insbesondere mit dem Song „Soldier of Love“. Im Lauf der Jahrzehnte wechselte Donny Osmond zwischen Musik, Fernsehen und Bühne – unter anderem im Duo mit seiner Schwester Marie Osmond in Donny & Marie und während einer langjährigen Residency in Las Vegas von 2008 bis 2019. Außerdem baute er eine nachhaltige Präsenz im Musical auf, mit Rollen wie Joseph in Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat und Gaston in Beauty and the Beast am Broadway. Seine Diskografie wurde fortgesetzt mit What I Meant to Say (2004), in dem er sich stärker als Songwriter profilierte, und Start Again (2021), einem zeitgenössischen Pop-Album, das weiterhin Stimme und klassische Songformate in den Mittelpunkt stellt.