Garbage
Gegründet in Madison, Wisconsin, brachte Garbage ab 1993 die Produzenten und Musiker Butch Vig, Duke Erikson und Steve Marker mit der schottischen Sängerin Shirley Manson zusammen, die entdeckt wurde, als sie in der Band Angelfish sang. Bereits mit dem Debütalbum "Garbage" (1995) setzte sich die Band durch, geprägt von einem Sound, der Alternative Rock, elektronische Texturen, Grunge-Einflüsse und Anklänge an Trip-Hop verband, mit aufwändiger Studioarbeit und einer zentralen Rolle für Mansons Stimme. Das Nachfolgealbum "Version 2.0" (1998) setzte diesen hybriden Ansatz fort: raue Gitarren, programmierte Rhythmen und eingängige Pop-Refrains katapultierten Garbage auf große Bühnen in Europa und Nordamerika. Zur gleichen Zeit nahm die Band das James-Bond-Thema "The World Is Not Enough" (1999) auf, was ihre Sichtbarkeit über die Rockszene hinaus erhöhte. Die Alben "Beautifulgarbage" (2001) und "Bleed Like Me" (2005) markierten eine direktere, rockorientierte Phase, bevor eine längere Pause die Band von Studioarbeit und Tourneen fernhielt. Die Rückkehr begann mit "Not Your Kind of People" (2012), veröffentlicht auf einem von der Band gegründeten unabhängigen Label, gefolgt von "Strange Little Birds" (2016) und "No Gods No Masters" (2021), auf denen Garbage weiterhin düsteren, elektronischen Rock mit introspektiven Themen verfolgte und dabei durch regelmäßige Live-Aktivität, internationale Tourneen und konstante Festivalauftritte gestützt wurde.
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