DJ Quik
Seit Ende der 1980er Jahre in der Hip-Hop-Szene von Compton, Kalifornien, aktiv, ist DJ Quik (bürgerlich David Marvin Blake) als Rapper, DJ und Produzent der Westcoast bekannt. Durch das lokale Mixtape-Netzwerk entdeckt, veröffentlichte er 1991 sein Debütalbum „Quik Is the Name“, geprägt von einem G-Funk-Sound mit funkigen Bässen, melodischen Keyboards und Texten, die in den Vierteln von Los Angeles verankert sind. Es folgten „Way 2 Fonky“ (1992) und „Safe + Sound“ (1995). Ende der 1990er Jahre entwickelte sich seine Arbeit hin zu geschmeidigeren, melodischeren Produktionen wie „Rhythm-al-ism“ (1998) und „Balance & Options“ (2000), in denen er Groove-Funk, Soul-Einflüsse und arrangements nahe am R&B verfeinerte. Parallel zu seinen Soloalben – darunter „Under tha Influence“ (2002), „Trauma“ (2005), „The Book of David“ (2011) und „The Midnight Life“ (2014) – baute DJ Quik eine umfangreiche Karriere als Produzent und Toningenieur für die amerikanische Rap-Szene, insbesondere an der Westküste, auf. Kollaborative Projekte wie „Blaqkout“ mit Kurupt (2009) oder „Rosecrans“ mit Problem (2016) stärkten seinen Werdegang, dessen Ästhetik bis heute eng mit melodischem Funk-Hip-Hop und der musikalischen Geschichte Comptons verbunden bleibt.
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