alt-J
Gegründet 2007 in Leeds von Joe Newman, Gus Unger‑Hamilton, Gwil Sainsbury und Thom Sonny Green, etablierte sich alt‑J in der britischen Indie‑Szene mit einer Musik, die Indie‑Rock, Folk, Art‑Rock und Elektronik verbindet. Der Name alt‑J verweist auf die Tastenkombination, die das Delta‑Symbol erzeugt, weshalb ∆ im Umfeld des Projekts häufig verwendet wird. alt‑J trat Anfang der 2010er mit An Awesome Wave (2012) hervor und setzte die Arbeit mit This Is All Yours (2014) fort, das nach dem Weggang von Gwil Sainsbury erschien und die Band zum Trio machte. Relaxer (2017) setzte diese Entwicklung mit Stücken in schrägen Formen, engen Gesangsharmonien und fragmentierter Schreibweise fort, gefolgt von Reduxer (2018), einer kollaborativen Neuinterpretation dieses Albums, und The Dream (2022). Die Musik von alt‑J ruht auf Joe Newmans Stimme, oft trockenen Gitarren, geschmeidigen Rhythmen und Arrangements, die zwischen Reduktion und abstrakteren Texturen wechseln. Auf Festivals und in Clubs in Europa wie Nordamerika präsent, hat alt‑J seinen ursprünglichen Rahmen als Uni‑Band allmählich zu kompakter, experimenteller Popmusik verschoben, in der Folk‑, Hip‑Hop‑ und elektronische Einflüsse ins Songformat integriert bleiben.
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