Disbelief

Gegründet 1990 in Darmstadt im Bundesland Hessen, etabliert sich Disbelief in der deutschen Metalszene mit einem Sound, der im Death Metal wurzelt und im Laufe der Jahre Elemente aus Sludge und Thrash sowie stellenweise eine schwerere, groovige Ausrichtung aufnimmt. Die Band ist um die markante, tiefe und raue Stimme von Karsten Jäger strukturiert, dem einzigen Gründungsmitglied, dem Mitte der 1990er Jahre der Bassist Jochen Trunk als weiterer tragender Pfeiler beitrat. Nach mehreren Demos Anfang des Jahrzehnts veröffentlichte Disbelief 1997 das selbstbetitelte Debütalbum, gefolgt von Infected (1998), und entwickelte anschließend auf Worst Enemy (2001), Shine (2002), Spreading the Rage (2003) und 66Sick (2005) ein dichteres und nuancierteres Songwriting. Die weiteren Veröffentlichungen — Navigator (2007), Protected Hell (2009), Heal! (2010), The Symbol of Death (2017), The Ground Collapses (2020) und Killing Karma (2024) — bestätigen die Kontinuität der düsteren Ästhetik der Band mit massiven Riffs, schweren Tempi und kontrollierter melodischer Spannung. Disbelief spielte zudem auf Bühnen wie dem Wacken Open Air und dem No Mercy Festival und blieb dem europäischen Metal-Zyklus aus Tourneen und Besetzungswechseln verbunden.

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Juni 19