Die Happy
Die Happy entstand Anfang der 1990er Jahre in Ulm im Süden Deutschlands und etablierte sich nach und nach auf der deutschsprachigen Rockszene rund um die Stimme der tschechischen Sängerin Marta Jandová, die seit ihrer Jugend in Deutschland lebt. Gegründet wurde die Band mit Thorsten Mewes an der Gitarre, Ralph Rieker am Bass und einem wechselnden rhythmischen Kern. Sie entwickelte einen alternativen Rock mit poppigen Anklängen, geprägt von direkten Riffs, einer oft an Post-Grunge erinnernden Dynamik und einem Songwriting, das melodische Refrains in den Mittelpunkt stellt. Nach Anfängen im Club- und Festivalbetrieb in Deutschland veröffentlichte Die Happy 1996 Dirty Flowers und 1998 Better Than Nothing, bevor sie mit Supersonic Speed (2001) und Beautiful Morning (2003) ihr Publikum erweiterten; diese Alben verankerten einen melodischeren Klang, ohne die Energie der frühen Aufnahmen aufzugeben. Die Alben Bitter to Better (2005), No Nuts No Glory (2006) und VI (2008) verfeinerten diese Formel durch den Wechsel zwischen kraftvollen Titeln und Balladen, während Red Box (2010) und Everlove (2014) die Ausrichtung auf einen bewusst poprockigen Sound bestätigten, der überwiegend in Englisch gesungen ist, mit vereinzelten Einsprengseln in deutscher Sprache. Parallel zur Arbeit mit Die Happy ging Marta Jandová zahlreiche Gastkooperationen ein, unter anderem mit Oomph! und Apocalyptica, was die Verankerung der Band in einem Netzwerk europäischer Rockformationen förderte, bevor 2022 Guess What erschien und die stilistische Kontinuität fortsetzte.
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| März 7 |
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