Devlin

Geboren in Bermondsey und aufgewachsen in Dagenham im Osten Londons, machte Devlin, mit bürgerlichem Namen James Devlin, schon früh auf der britischen Grime‑Szene mit O.T Crew auf sich aufmerksam, bevor er The Movement beitrat, ein Kollektiv, dem unter anderem Ghetts, Wretch 32 und Scorcher angehören. Seine Laufbahn begann sich Mitte der 2000er Jahre abzuzeichnen mit den Mixtapes Tales from the Crypt (2006) und The Art of Rollin’ (2008), die einen spannungsgeladenen, präzisen und sehr artikulierten Rap etablierten, an der Schnittstelle von Grime und britischem Hip‑Hop. Devlin entwickelte eine dichte, oft erzählerische Textgestaltung, getragen von einem schnellen, dennoch gut verständlichen Vortrag sowie von düsteren, teils melodischeren Produktionen. Nach The Devz EP (2008) veröffentlichte er Bud, Sweat and Beers 2010 bei Island Records, anschließend die EP The Director’s Cut 2012 und das Album A Moving Picture 2013. Mit The Devil In (2017) setzte Devlin eine eher introspektive Ästhetik fort, ohne dabei seinen urbanen Ursprung oder die Verbindung zu den Rap‑ und Grime‑Szenen Londons aufzugeben.

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