Flamin' Groovies
Die Flamin' Groovies formierten sich 1965 in San Francisco um Roy Loney, Cyril Jordan und George Alexander. Sie entstanden im Gefolge des Rock'n'Roll der 1950er Jahre, des Garage Rock und eines rohen Sounds, der sie häufig dem Proto-Punk zuordnet. Nach der EP 'Sneakers' (1968) veröffentlichten die Flamin' Groovies 1969 'Supersnazz', 1970 'Flamingo' und 1971 'Teenage Head' – drei Platten, die eine Mischung aus Rhythm and Blues, nervösem Rock und Einflüssen der Rolling Stones und der Detroit-Szene zeigen. Der Ausstieg von Roy Loney 1971, der durch Chris Wilson ersetzt wurde, veränderte das Gleichgewicht der Band: Das Repertoire wandte sich stärker einer melodischeren Schreibweise zu, geprägt von der British Invasion, ohne die ursprüngliche Energie aufzugeben. Eine Zeitlang in Großbritannien ansässig, nahmen die Flamin' Groovies mit Dave Edmunds auf und brachten 1976 'Shake Some Action', 1978 'Flamin' Groovies Now' und 1979 'Jumpin' in the Night' heraus, eine Phase, in der ihre prägnante Powerpop zwischen Pub-Rock-, Punk- und Classic-Rock-Szenen zirkulierte. Nach mehreren Besetzungswechseln und unregelmäßigerer Aktivität in den 1980er Jahren löste sich die Band 1991 auf, um 2013 um Cyril Jordan, Chris Wilson und George Alexander neu formiert zu werden. Diese Wiedervereinigung mündete 2017 in dem Album 'Fantastic Plastic', und seither setzen die Flamin' Groovies ihre Bühnenarbeit fort, getragen von dem Erbe, das sie zwischen San Francisco, London und der unabhängigen Rockszene aufgebaut haben.
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| Juni 12, 2014 |
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