Fink
Geboren in St Ives in Cornwall und im Vereinigten Königreich ansässig, entwickelte Fin Greenall Ende der 1990er Jahre das Projekt Fink im Gefolge der Downtempo- und Trip-Hop-Szenen rund um das Label Ninja Tune. Zunächst auf elektronische Produktion ausgerichtet, veröffentlichte Fink 2000 das Album Fresh Produce und wendete sich dann nach und nach einer akustischen Folk‑ und Blues-Schreibweise zu, die Gitarre und Stimme in den Mittelpunkt stellt. Ab Biscuits for Breakfast (2006) nahm das Projekt die Form eines Trios mit Bass und Schlagzeug an; dieses Bandformat wurde auf der Bühne wie im Studio zur Hauptbesetzung von Fink und verlieh seinen Songs ein Gleichgewicht zwischen rhythmischer Spannung, Reduktion und repetitiven Melodien. Die Alben Distance and Time (2007) und Sort of Revolution (2009) etablierten diese Mischung aus düsterem Folk, subtiler Soul und elektronisch geprägten Klangbildern, die er mit Perfect Darkness (2011), Hard Believer (2014) sowie Resurgam (2017) und Bloom Innocent (2019) fortsetzte. Parallel zu seinen Studioalben erforschte Fink Live- und Orchesterformate, insbesondere mit Fink Meets The Royal Concertgebouw Orchestra (2013), und arbeitete zudem als Songwriter und Komponist für andere Musiker, wodurch Fink in einem stetigen Wechselspiel zwischen unabhängiger Szene, intimem Liedgut und elektronischer Kultur verankert ist.
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