Deekline

Geboren in London, formte sich Deekline in der britischen Underground-Elektronikszene bei Partys, Raves und Piratenradios – zunächst im Umfeld von Drum and Bass, bevor er sein Spektrum auf UK Garage, Breakbeat, Jungle und eine hybridere Ausprägung der Bassmusik erweiterte. Häufig wird Deekline mit dem Aufkommen des Breakstep in Verbindung gebracht, einer Kreuzung aus 2-Step-Garage, Breaks und schweren Bässen, die sich Ende der 1990er Jahre mit der Single "I Don’t Smoke" (veröffentlicht 1999, 2000 in den britischen Charts) manifestierte. Zu dieser Zeit führte er auch das Label Rat Records, das seine Tätigkeit als Produzent und DJ in der Londoner Szene begleitete. Im weiteren Verlauf bewegte er sich zwischen verschiedenen Clubformaten von Breakbeat bis Jungle und arbeitete regelmäßig mit Wizard zusammen, insbesondere an "Breaks, Beats and Blondes" (2004), später mit Ed Solo an Projekten im Bereich Ragga Jungle und Bass Music. Er kooperierte zudem mit Tim Healey, unter anderem bei "The Mexican" (2010), und gründete 2009 das Label Jungle Cakes, das sich den Sounds von Jungle und Bass widmet. Deeklines Stücke verweben oft Vokalsamples, gebrochene Rhythmen, Garage-Energie sowie Anklänge an Hip-Hop und Dancehall in einem klubbasierten, aber nicht auf ein Genre beschränkten Ansatz.

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