Féloche

Seit den 2000er-Jahren entwickelt Féloche ein Klangunivers, in dem die Mandoline eine zentrale Rolle spielt – an der Schnittstelle von Pop, Folk und Einflüssen aus der Weltmusik. Der französische Sänger und Songwriter, der zunächst in verschiedenen Formationen spielte, bevor er Anfang der 2010er-Jahre sein Solo-Projekt startete, schreibt Lieder mit geschmeidigen Rhythmen, sofort eingängigen Refrains und Arrangements, die oft von leichter Elektronik durchzogen sind. Mit Titeln wie «Silbo» oder «Darwin avait raison» behauptet er sich auf Club- und Festivalbühnen und erhielt 2015 eine Nominierung bei den Victoires de la musique, ein bedeutender Schritt in seiner Laufbahn. Die Alben Chimie vivante (2018) und Féloche and the Mandolin Orchestra (2019) führen die Suche nach einem Klang fort, der erzählende Chansonform, Popenergie und orchestrale Farbtöne rund um die Mandoline verbindet. Im Winter 2024 eröffnete eine Reise nach Indien an der Seite des Perkussionisten Mosin Kawa eine für Féloche spirituellere Phase, die ein Songwriting nährte, das sich stärker auf Stimme, Rhythmus und eine Form melodischer Schlichtheit konzentriert. In einem neuen Zyklus von Solo-Konzerten präsentiert Féloche nun ein Bühnenrepertoire, das frühere Stücke neu interpretiert und zugleich unveröffentlichte Lieder vorstellt, die auf ein für 2026 angekündigtes Album vorbereiten.

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