Dean Friedman
Geboren 1955 in Paramus, New Jersey, gehört Dean Friedman zu einer amerikanischen Tradition von Singer-Songwritern, in der sich melodischer Pop, Softrock und Folk vereinen und die Texte oft alltägliche Details erzählen. Schon als Jugendlicher erhielt er musikalische Ausbildung und studierte später am City College of New York. Mitte der 1970er Jahre begann seine Plattenkarriere; 1977 erschien das Album Dean Friedman mit dem Titel „Ariel“, der in den USA sein bekanntestes Stück blieb. Sein zweites Album Well, Well Said the Rocking Chair (1978) prägte seine Laufbahn ebenfalls, nicht zuletzt durch das Duett „Lucky Stars“ mit Denise Marsa. Sein Repertoire vereint Klavierballaden, akustische Popstücke und dezenten Humor, etwa in „McDonald’s Girl“ (1982). Über die Jahrzehnte setzte Friedman seinen gleichmäßigen Weg zwischen Songwriting, Studioaufnahmen und Auftritten fort, mit Alben wie Songs for Grownups (1998), The Treehouse Journals (2002), Submarine Races (2010), 12 Songs (2017) und American Lullaby (2021). Zudem arbeitete er fürs Fernsehen und Kino und komponierte unter anderem für Boon, Eerie, Indiana und I Bought a Vampire Motorcycle, während er weiterhin häufig in kleineren Spielstätten in den USA und Großbritannien auftritt.