Dawn Of Ashes
Gegründet Anfang der 2000er in Los Angeles, entwickelte Dawn Of Ashes zunächst eine dark-electro- und aggrotech‑Ästhetik, geprägt vom Horrorfilm‑Imagery und einer dunklen industriellen Bildsprache. Getragen vom Sänger und Komponisten Kristof Bathory, um den sich die Besetzung regelmäßig ändert, veröffentlichte Dawn Of Ashes 2006 das Debütalbum In the Acts of Violence, gefolgt von The Crypt Injection 2007, die beide noch fest in der Electro‑Industrial‑ und Goth‑Szene verankert waren. Ab Genocide Chapters (2010) schlug das Projekt eine stärkere Metal‑Richtung ein, indem es Black‑ und Death‑Metal mit industriellen Texturen verband; diese Hybridisierung setzte sich auf Anathema (2013) und Theophany (2016) fort. Die Alben Daemonolatry Gnosis (2017), The Antinomian (2020) und Scars of the Broken (2022) führten diesen Kurs weiter und legten den Schwerpunkt auf okkulte Atmosphären, Songstrukturen näher am Extremmetal und eine melodische Arbeit, die mit den elektronischen Ursprüngen von Dawn Of Ashes verbunden bleibt. Auf spezialisierten Labels wie Metal Blade Records und Metropolis Records vertreten, bewegt sich Dawn Of Ashes zwischen industriellen, gotischen und Metal‑Gemeinschaften und bewahrt ein visuelles und thematisches Universum, das psychische Gewalt, Esoterik und apokalyptische Obsessionen in den Mittelpunkt stellt.
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