David Lee Roth
1954 in Bloomington (Indiana, USA) geboren, etablierte sich David Lee Roth Ende der 1970er Jahre als Sänger von Van Halen, der in Kalifornien ansässigen Band, deren erste Studioära er bis 1985 prägte – zwischen Hard Rock, Heavy Metal und Glam-Einflüssen. Nach der Trennung startete Roth 1985 mit der EP "Crazy from the Heat" eine Solokarriere, auf der er Pop- und Soulstandards neu interpretiert, bevor er mit "Eat ’Em and Smile" (1986) und "Skyscraper" (1988) einen schärfer konturierten Rocksound entwickelte, unterstützt unter anderem von Steve Vai, Billy Sheehan und Gregg Bissonette. Auf "A Little Ain’t Enough" (1991), "Your Filthy Little Mouth" (1994), "DLR Band" (1998) und "Diamond Dave" (2003) variiert er wuchtige Riffs, bluesige Anspielungen, Coverversionen und stärker radioorientierte Stücke, mit ausgeprägter Vorliebe für melodische Arrangements und unmittelbare Refrains. Parallel zu seiner Tätigkeit als Rock-Sänger wandte sich Roth zeitweise den Medien, autobiografischem Schreiben und mehreren Reunion-Tourneen mit Van Halen zu, wodurch sein Name an der Schnittstelle von klassischem Hard Rock und einer breiteren amerikanischen Popkultur präsent blieb.
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