Faithless
1995 in London gegründet um den Sänger und MC Maxi Jazz, die Produzentin und Keyboarderin Sister Bliss und den künstlerischen Leiter Rollo Armstrong, ordnet sich Faithless in die britische elektronische Welle ein, indem die Band House, Trip Hop, Trance und Spoken Word verbindet. Schon mit dem Album Reverence (1996) und anschließend Sunday 8PM (1998) entwickelte Faithless eine Ästhetik, in der lange Clubaufbauten, repetitive Basslines und atmosphärische Texturen sich mit Liedtexten von spiritueller, sozialer oder politischer Reichweite verbinden. Outrospective (2001) und No Roots (2004) führten diese Mischung aus clubtauglichen Formaten und nachdenklicheren Songs fort, die häufig von Maxi Jazz’ ruhiger Stimme getragen wurden und gelegentlich durch Gastvokalisten wie Dido, Rollos Schwester, ergänzt wurden. Mit To All New Arrivals (2006) und The Dance (2010) betonte Faithless zudem eine melodischere und gesangsorientiertere Seite, gedacht für die Bühne, wobei die Band in einer erweiterten Besetzung zwischen elektronischem Live-Act und klassischer Instrumentierung auftrat. Nach einer Pause kehrte das Projekt mit dem Remix- und Neuinterpretationsalbum Faithless 2.0 (2015) zurück, gefolgt von All Blessed (2020), das sich auf das Duo Rollo / Sister Bliss konzentrierte und von eingeladenen Sängern und Dichtern umgeben war. Der Tod von Maxi Jazz im Jahr 2022 verändert die Geschichte von Faithless, deren Identität weiterhin mit der Verbindung von Londoner Clubkultur, Downtempo-Einflüssen und gesprochenem Wort verknüpft ist.
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Les Solidarités 2026 | Vendredi
- Fr., September 4
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- Faithless, OMD - Orchestral Manoeuvres in the Dark, Skip the Use, Girls in Hawaïi