Fairport Convention

In London 1967 gegründet, hat sich Fairport Convention zunächst im Sog des amerikanischen Folk-Rocks etabliert, bevor es rasch seinen Schwerpunkt auf britische Traditionen verlagerte. Um Musiker herum, die die Band zu verschiedenen Zeiten durchlaufen haben, wie Richard Thompson, Simon Nicol, Ashley Hutchings, Sandy Denny, Dave Swarbrick oder Dave Pegg, entwickelte Fairport Convention einen Stil des Songwritings und eine gemeinschaftliche Spielweise, in der traditionelle Balladen, E-Gitarren, Violine und Gesangsharmonien nebeneinander existieren, ohne den Folk-Anker zu verwischen. Die Alben What We Did on Our Holidays (1968), Unhalfbricking (1969) und vor allem Liege & Lief (1969) markieren diesen Übergang zu einer englischen Form des Folk Rocks, der später auf Full House (1970) fortgeführt wurde. Die Laufbahn der Band ist auch geprägt von zahlreichen Personalwechseln, einer ersten Auflösung im Jahr 1979 und einer erneuten Gründung 1985, mit seitdem regelmäßiger Aktivität. Fairport Convention bleibt eng mit dem Cropredy-Festival verbunden, das aus ihrem Abschiedskonzert hervorging und zu einem dauerhaften Treffpunkt der britischen Folk-Szene geworden ist. In der jüngeren Besetzung vereinen sich insbesondere Simon Nicol, Dave Pegg, Ric Sanders und Chris Leslie, mit dem Rückkehr von Dave Mattacks auf einigen Tourneen. Ihre späte Diskografie umfasst unter anderem Over the Next Hill (2004), Festival Bell (2011), Myths and Heroes (2015), 50:50@50 (2017) und Shuffle and Go (2020).

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