David Garrett

Geboren 1980 in Aachen, entwickelte der deutsch-amerikanische Geiger David Garrett sehr früh eine solistische Laufbahn, bevor er seine Ausbildung in New York, unter anderem an der Juilliard School bei Itzhak Perlman, fortsetzte. Zunächst dem klassischen Violinen‑und‑Orchester‑Repertoire zugeordnet, wandte sich Garrett nach und nach einer sogenannten Crossover‑Herangehensweise zu, die romantische Werke mit Bearbeitungen von Rock‑ und Pop‑Standards, Filmmusik und eigenen Kompositionen verbindet. Diese Ausrichtung spiegelt sich in Alben wie Free (2007), Virtuoso (2008), Rock Symphonies (2010), Explosive (2015) und Iconic (2022) wider, in denen er Konzerteinsätze, Songtranskriptionen und zeitgenössischere Orchesterstücke nebeneinanderstellt. Seine Karriere umfasst Kooperationen mit diversen europäischen und nordamerikanischen Orchestern, Projekte in verstärkter Bandbesetzung sowie Tourneen in großen Konzertsälen und Arenen. Zudem war Garrett 2013 in dem Film The Devil’s Violinist zu sehen, in dem er Niccolò Paganini verkörpert und damit seine Auseinandersetzung mit diesem Komponisten auch im Tonträgerrepertoire fortführt. Die doppelte Verankerung zwischen klassischer Bühne und populäreren Formaten prägt wesentliche Züge seines künstlerischen Werdegangs.

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