Dar Williams
Geboren in Mount Kisco und aufgewachsen in Chappaqua, New York, hat Dar Williams seit den frühen 1990er Jahren eine Laufbahn aufgebaut, die im amerikanischen Folk verwurzelt ist, an der Schnittstelle von akustischem Folk, Folk‑Pop und einem leichten alternativen Country‑Einschlag. Nach einem Aufenthalt in Boston, wo sie im Theater arbeitete und gleichzeitig ihre ersten Lieder schrieb und aufnahm, veröffentlichte Dar Williams 1993 The Honesty Room, gefolgt von Mortal City (1996) und End of the Summer (1997) – drei Alben, die ein erzählerisches Songwriting etablierten, das aufmerksam auf Beziehungsfragen, Geschlechterfragen, den Alltag und amerikanische Soziallandschaften blickt. Ihr Repertoire, getragen von einer klaren Stimme und meist sparsamen Arrangements, bewegt sich gleichermaßen in Coffeehouses und Folkfestivals wie auf Tourneen mit Künstlern aus dieser Szene. Joan Baez hat einige ihrer Lieder aufgenommen und die Bühne mit Dar Williams geteilt; Ende der 1990er Jahre bildete sie außerdem das Trio Cry Cry Cry mit Lucy Kaplansky und Richard Shindell. Später erweiterte Dar Williams ihr Spektrum mit The Green World (2000), The Beauty of the Rain (2003), My Better Self (2005), Promised Land (2008), In the Time of Gods (2012), Emerald (2015), I'll Meet You Here (2021) und Hummingbird Highway (2025), blieb dabei aber einer Tradition des literalen, melodischen und konversationellen Folk‑Songwritings verbunden.