Eros Ramazzotti
1963 in Rom geboren, machte Eros Ramazzotti Anfang der 1980er Jahre auf der italienischen Musikszene auf sich aufmerksam, zunächst als Singer-Songwriter, dessen Pop von melodischem Rock geprägt war. Sein Sieg beim Festival von Sanremo 1984 in der Newcomer-Kategorie mit Terra promessa und der Triumph von Adesso tu 1986 verankerten ihn fest in der italienischen Popszene. Seine frühen Alben, von Cuori agitati (1985) bis In certi momenti (1987), legten die Grundlagen für einen Stil, der romantische Balladen, geradlinige Refrains und Pop-Rock-Arrangements verbindet, getragen von einer sofort wiedererkennbaren Stimme. Um die Wende der 1990er Jahre erschienen Werke wie In ogni senso (1990), Tutte storie (1993) und Dove c’è musica (1996) in italienischer und spanischer Fassung und erschlossen Ramazzotti ein breites Publikum in Europa und Lateinamerika. Regelmäßige Kooperationen mit internationalen Künstlern und eine intensive Tourtätigkeit stärkten diese grenzüberschreitende Dimension. Die folgenden Alben, von Stilelibero (2000) über Vita ce n’è (2018) bis hin zu Battito infinito (2022), setzten diesen Weg fort, indem sie Ramazzottis Pop-Formel zu einem zeitgenössischen, erwachsenen Klangbild weiterentwickelten, in dem intime Songs, lateinamerikanische Einflüsse und stärker elektronische Produktionen nebeneinander bestehen, ohne die melodische Schreibweise aufzugeben, die ihn seit seinen Anfängen auszeichnet.
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