Damage
Damage entstand 1995 in London um Rahsaan Bromfield und Noel Simpson, zu denen bald Jade Jones, Andrez Harriott und Coreé Richards stießen. Das Quintett zählte zur britischen Pop‑R&B‑Szene, geprägt von Gesangs‑Harmonien, sehr eingängigen Refrains und einer Produktion, die den Sound der 1990er widerspiegelt. In Großbritannien erregte Damage Aufsehen mit Singles wie „Love II Love“, „Forever“, „Love Guaranteed“ sowie einer Coverversion von „Wonderful Tonight“, bevor 1997 das Album „Forever“ erschien. Nach dem Wegfall ihres ersten Labels unterschrieben sie bei Cooltempo und entwickelten einen zeitgemäßeren R&B‑Sound, der stellenweise von 2‑Step und UK‑Garage durchzogen war, hörbar auf Titeln wie „Ghetto Romance“ oder „Rumours“. Diese Phase mündete 2001 im Album „Since You’ve Been Gone“. 2002 versuchte die Gruppe eine selbstständigere, kollektive Ausrichtung auf der Bühne, bei der Mitglieder auch Instrumente spielten; nach dem Ausstieg von Coreé Richards löste sich die Band jedoch auf. Damage kam 2010 punktuell wieder zusammen und ab 2012 regelmäßiger als Quartett – ein Comeback, das von der britischen Sendung „The Big Reunion“ begleitet wurde.