D:Ream

Gegründet in Manchester Anfang der 1990er Jahre um den Sänger und Songwriter Peter Cunnah, der aus Nordirland stammt, und den Musiker Al Mackenzie, bewegt sich D:Ream an der Schnittstelle von britischem Dance-Pop, Piano-House und souligen Einschlägen. D:Ream trat zunächst auf der Clubszene mit „U R the Best Thing“ hervor; ein Remix von Sasha belebte die Karriere neu, und mit „Things Can Only Get Better“ aus dem Jahr 1993 gelang ihnen anschließend ein breiterer Durchbruch – dieser Titel zählt zu ihren bekanntesten. Das Projekt arbeitete mit einem stabilen Kern und einer größeren Live-Besetzung, in der unter anderem Brian Cox als Live- und Session-Keyboarder mitwirkte, bevor er in die akademische Laufbahn wechselte. Das Debütalbum D:Ream on Volume 1 (1993) etablierte die Mischung aus eingängigen Pop-Refrains, House-Rhythmen und einer Dance-Produktion, die stark vom frühen Jahrzehnt geprägt war, während World (1995) diese Formel in eine stärker pop-soulige Richtung weiterführte. Nach einer Trennung Ende der 1990er Jahre reformierte sich D:Ream 2008 und nahm die Veröffentlichungstätigkeit mit In Memory Of... (2011) wieder auf, gefolgt von Open Hearts Open Minds (2021). Seither wechselt D:Ream weiterhin zwischen neuen Veröffentlichungen und Konzerten und verbindet in seinem Repertoire das Erbe der britischen Clubszene mit einer melodischeren Songschreibweise.

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Mai 29