Emmanuel Bex
Geboren in Caen im Jahr 1959 erhielt Emmanuel Bex seine Ausbildung am Conservatoire seiner Heimatstadt und danach am Conservatoire de Paris, bevor er sich dem Jazz zuwandte, zunächst am Klavier, später vor allem am Hammond-Orgel, die in den frühen 1980er-Jahren zu seinem zentralen Instrument wurde. Sein Werdegang gehört zu einem offenen französischen Jazz, in dem Swing, Blues, freie Improvisation und stärker strukturierte Formen koexistieren und dabei ständig auf den Klang der Orgel geachtet wird. Emmanuel Bex hat mit Musikern wie Barney Wilen, Ray Lema, Aldo Romano, Philip Catherine oder Glenn Ferris gespielt und mehrere markante Formate entwickelt, vom Bex’tet bis zum Trio BFG mit Glenn Ferris und Simon Goubert, über Open Gate mit Francesco Bearzatti und Simon Goubert. Seine Diskographie unter eigenem Namen umfasst unter anderem Enfance (1991), Organique (1993), Rouge et Or (1995), Steel Bex (1997), Mauve (1999), 3 (1999), Conversing with Melody (2004), Organ Song (2006), Open Gate (2009), Open Gate mit Béla Bartók (2011) und Eddy m’a dit (2025). Als Komponist ebenso wie als Instrumentalist hat Emmanuel Bex auch an transversalen Formen gearbeitet, von Ciné-Konzerten bis zu Chor- und Jazztrio-Stücken, einschließlich La Chose Commune im Jahr 2016. Emmanuel Bex gehört seit vielen Jahrzehnten zu den Jazzbühnen Frankreichs und Europas, mit einem Spiel, das kollektives Elan, Texturkontraste und eine Orgelklang betont, die zugleich dicht, singbar und beweglich ist.
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| Mai 18, 2020 |
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