Cud
Geboren in Leeds in den späten 1980er-Jahren formierte sich Cud um Carl Puttnam, Mike Dunphy, William Potter und Steve Goodwin in einer britischen Indie-Landschaft, in der sich obskure Popmusik, nervöser Rock und skurriler Humor kreuzten. Die Band trat zunächst mit einer Peel Session im Jahr 1987 auf, gefolgt von den ersten Singles, bevor 1989 When in Rome, Kill Me, 1990 Elvis Belt und 1990 Leggy Mambo bei Imaginary Records veröffentlicht wurden. Cud entwickelte daraufhin einen sehr markanten Sound, der zwischen trockenen oder abrasiven Gitarren, Pop-Melodien, peitscher Rhythmus und einem oft elastischen Gesang liegt, mit Vorliebe für Kontraste zwischen scheinbarer Leichtigkeit und rockiger Spannung. Nachdem sie zu Beginn der 1990er Jahre zu A&M wechselten, veröffentlichten sie Asquarius 1992 und Showbiz 1994, eine Phase, in der die Band auf britischen Indie- und Alternative-Szenen zirkulierte, während sie manchmal am Rande der zukünftigen Britpop stand, ohne jemals vollständig darin aufzugehen. 1995 getrennt, reformierte sich Cud 2006 anlässlich der Anthologie Rich and Strange - The Anthology, und trat danach wieder regelmäßig live auf. Seit der Rückkehr von Mike Dunphy im Jahr 2012 und der Ankunft des Schlagzeugers Gogs Byrn als Steve Goodwins Ersatz bei Live-Shows, setzt Cud seine regelmäßigen Live-Aktivitäten fort, insbesondere mit The Complete BBC Sessions im Jahr 2012 und neuen Singles wie Louise / Mexico 2013, Victoria 2014, Switched On 2021 und Sorry I Let You Down 2022.