Crippled Black Phoenix

Gegründet 2004 in Cheltenham, England, um den Schlagzeuger und Komponisten Justin Greaves, agierte Crippled Black Phoenix von Anfang an eher als flexibles Kollektiv denn als Band mit festem Line‑up. Nach Stationen bei Iron Monkey und Electric Wizard entwickelte Greaves eine Schreibweise, die Progressive Rock, Post‑Rock, düsteren Folk, Psychedelik und doom‑angehauchte Elemente verbindet, oft mit ausgedehnten Stücken, die auf Wiederholung, langsamen Steigerungen und einer melancholischen Atmosphäre beruhen. Die Basis legte Crippled Black Phoenix mit A Love of Shared Disasters (2006) und schärfte diese Identität auf The Resurrectionists/Night Raider (2009), I, Vigilante (2010) und (Mankind) The Crafty Ape (2012). Danach erweiterte das Projekt sein Spektrum mit White Light Generator (2014), Bronze (2016), Great Escape (2018), Ellengæst (2020) und Banefyre (2022). Regelmäßige Wechsel von Musikern und Stimmen gehören zur Geschichte von Crippled Black Phoenix; die jüngste Besetzung kreist um Justin Greaves, Belinda Kordic, Helen Stanley, Andy Taylor und Joel Segerstedt. Zwischen atmosphärischem Rock, dämmrigen Liedern und schwereren Passagen bewegt sich Crippled Black Phoenix seit jeher zwischen Prog‑, Post‑Rock‑ und Metal‑Szenen, ohne sich dauerhaft einer einzigen Kategorie zuzuordnen.

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Mai 3